
29.10.2026 · TOM, Business Insights
Vom Umbau zum Aufbruch: TOM schafft neue Arbeitswelten
Mit dem Target Operating Model (TOM) hat Wincasa in den vergangenen drei Jahren nicht nur Prozesse und Organisation weiterentwickelt, sondern auch die eigene Arbeitswelt grundlegend neu gestaltet. Die bauliche Umsetzung dieser Transformation ist nun abgeschlossen – und macht sichtbar, wie sich strategische Weiterentwicklung konkret im Raum widerspiegelt. Insgesamt wurden 18 Standorte umgebaut – einer im Tessin, vier in der Westschweiz und die übrigen in der Deutschschweiz.
Der Standort war dabei eines der grössten Investments im Rahmen von TOM – und neben den neuen Rollen wohl jener Bereich, der den Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden besonders stark geprägt hat. Räume prägen Zusammenarbeit, Kultur und Begegnung. Die neuen Standorte folgen einem klaren Konzept: Offene Walk-In-Bereiche schaffen Nähe zu Mietenden und Kunden und ermöglichen persönliche Anlaufstellen vor Ort. Gleichzeitig sorgen wohnlich gestaltete Begegnungszonen im Wohnzimmerstil für eine einladende Atmosphäre – sowohl für Mitarbeitende als auch für Besucherinnen und Besucher. Ziel ist es, Orte zu schaffen, an denen man sich willkommen und ein Stück weit zu Hause fühlt.
426 Schreibtische, 214 Barhocker und 74 Zierkissen: Die Dimension der Transformation zeigt sich auch in den grossen und kleinen Details. Hinzu kommen 240 Konferenzstühle und 31 neue Konferenztische sowie 294 Espresso- und Kaffeetassen und 552 Trinkgläser. Zahlen, die zeigen, wie umfassend die neuen Arbeitswelten gestaltet wurden – vom funktionalen Arbeitsplatz bis zur einladenden Begegnungszone.
Diese Transformation wäre ohne die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren externen Partnern nicht möglich gewesen. Ein besonderer Dank gilt dabei H2A raum für Ideen AG für die Gesamtprojektleitung und Innenarchitektur, Gamma SA in der Westschweiz sowie Garzoni SA im Tessin, die massgeblich zur erfolgreichen Umsetzung beigetragen haben.
Start in Basel, Chur und Neuenburg als Highlights
Bevor die neue Arbeitsplatzwelt schweizweit ausgerollt wurde, nahm sie in Basel erstmals konkrete Form an. Basel 1 diente als Pilotprojekt und prägte die weitere Entwicklung der Standorte massgeblich. Zwischen der Konzeption im Juni 2022 und der Eröffnung im Juni 2023 entstand das Konzept «Willkommen zu Hause»: Wincasa aus der Region, nahbar, persönlich und für Kundinnen, Kunden sowie Mietende leicht zugänglich. Neu wurden die Standorte bewusst in Erdgeschossflächen an zentralen Lagen positioniert. Kleine Teams, ein wohnlich gestalteter Empfangsbereich und sichtbare Arbeitsplätze prägen das Konzept bis heute.
Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt Basel 1 wurden von Samanta Lüscher und Simone Morant aufgegriffen, die das Standortprojekt im Mai 2023 übernahmen und bis zum Abschluss des schweizweiten Rollouts verantworteten. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen direkt in die Weiterentwicklung des Konzepts ein und bildeten die Grundlage für den schweizweiten Rollout der neuen Standorte. Während Basel als Prototyp die Grundlage für den Rollout legte, entstanden an anderen Standorten individuelle Lösungen, die den jeweiligen Rahmenbedingungen Rechnung trugen.
In Chur wurde für einen mehrjährigen Übergangstandort ein bewusst reduzierter, zugleich sehr charakterstarker Ansatz gewählt. Entstanden ist ein Büro im Chalet-chic-Stil, das mit viel Kreativität und regionalem Bezug umgesetzt wurde. Nach zahlreichen Streifzügen durch Brockenhäuser nahm das Konzept Form an – unter anderem mit einem Sitzungszimmer, das von einem bekannten Chalet aus der Region inspiriert ist. Die Umsetzung war so treffend, dass selbst der Architekt des Originals – mit Büro im selben Gebäude – die Parallelen auf Anhieb erkannte.
In Neuenburg zog Wincasa in ein historisches Gebäude aus den 1860er-Jahren ein. Hier galt es, das moderne Nutzungskonzept sensibel mit der bestehenden Bausubstanz zu verbinden. Erhaltenswerte Elemente aus der früheren Banknutzung – darunter ein ovales Holzsitzungszimmer und eine markante Sichtmauer aus gelbem Kalkstein – wurden bewusst integriert. Durch gezielte Farb- und Materialanpassungen im Mid-Century-Stil entstand ein harmonisches Zusammenspiel von Geschichte und Gegenwart.
Mehr als Bauprojekte: Räume für Zusammenarbeit und Entwicklung
Für das Projektteam war jeder einzelne Standort ein Highlight. Über alle Regionen hinweg entstanden Arbeitswelten, die auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden sowie der Mieterinnen und Mieter und der Kundinnen und Kunden ausgerichtet sind – funktional, einladend und identitätsstiftend. «Jeder Umbau war mehr als ein Bauprojekt – wir haben Räume geschaffen, die Zusammenarbeit fördern, Identität stiften und unseren Anspruch an moderne Arbeitswelten sichtbar machen. Diese Entwicklung gemeinsam mit unseren Partnern voranzutreiben, war für uns besonders wertvoll», betont Samanta Lüscher, Projektleiterin Facility Management bei Wincasa und mitverantwortlich für die Umsetzung der Bauprojekte. Und Simone Morant, mit der sie gemeinsam alle Projekte umgesetzt hat, ergänzt: «Die neuen Standorte zeigen, wie eng Arbeitsumfeld und Unternehmenskultur zusammenhängen. Mit den Walk-In-Konzepten und den bewusst wohnlich gestalteten Begegnungszonen schaffen wir Orte, die Nähe ermöglichen – zu unseren Kundinnen und Kunden, aber auch innerhalb der Teams. Das prägt die Zusammenarbeit und macht unsere Entwicklung als Unternehmen im Alltag erlebbar.»
Mit dem baulichen Abschluss von TOM ist eine zentrale Grundlage für die weitere Entwicklung von Wincasa geschaffen – mit Arbeitsorten, die die Transformation auch räumlich erlebbar machen.